Lacrosse

28.11.2018

1. Damen gehen zufrieden in die Winterpause

Am vergangenen Wochenende haben die 1. Lacrosse-Damen mit gleich zwei Spieltagen ihre Hinrunde beendet. Sie brachten eine Niederlage und einen klaren Sieg mit und wissen nun, woran sie über den Winter arbeiten müssen.

Am 24. November stand das Spiel gegen den großen Konkurrenten aus Köln an. Motiviert und voller Hoffnungen auf eine spannende Begegnung fuhren unsere Damen frühmorgens in die Stadt am Rhein, um ihre Kräfte mit dem Tabellenersten zu messen. Die Lacrosserinnen vom SC80 hatten ihre spielerische Leistung in den letzten Monaten sichtbar steigern können und gegen den Tabellenzweiten der letzten Saison, die Damen aus Münster, diesen Oktober gewonnen. Somit war klar: das nächste Ziel war es, den Tabellenersten aus Köln ebenfalls zu schlagen. Dieser Happen erwies sich jedoch als deutlich zu groß. Die Frankfurterinnen starteten zögerlich und mühsam in die Partie und gaben das erste Quarter mit einem klaren 5:0 an Köln verloren. Besonders gefährlich waren die berühmten Kölner Fastbreaks, also der schnelle Zug zum Tor nach dem Ballgewinn am Draw, was eine kurzeitige Überzahl für die Gegnerinnen kreierte und die Frankfurter Defense zwang, den Slide zur gegnerischen Ballführerin zu schicken. Der freie Pass von Köln an die freie Frau am Frankfurter  Tor war vorprogrammiert und genau so erzielten die Kölnerinnen einige ihrer frühen Tore. Im zweiten Quarter wurde Frankfurt wacher, bremste den Ball im Mittelfeld und ließ Köln nicht mehr so leicht durch die Verteidigung brechen. Damit ging das zweite Quarter zwar mit 2:0 an Frankfurt, doch irgendwie schienen die Damen vom SC80 in ihrer Angriffsformation nicht so recht eingespielt zu sein. Gegen eine starke Kölner Defense konnten sie leider nur wenige freie Räume kreieren – und wenn doch, schossen sie mehrfach dem gegnerischen Goalie in den Schläger. In Quarter Nummer 3 drehte Köln wieder auf, doch Frankfurt schnitt sich durch einige unglückliche Situationen auch selbst ins Fleisch, kassierte zwei gelbe Karten und gab damit den Kölnerinnen nicht nur die Möglichkeit zur Free-position, dem Elfmeter des Lacrosse, sondern auch noch den Vorteil der Überzahlsituation jeweils über 2 Minuten. Im letzten Quarter konnte Frankfurt zunächst durch eine schöne Einzelaktion von Marlene Steyer noch ein Tor erzielen. Dann jedoch tickte langsam die Zeit: mit einem Rückstand von 4:9 war klar, dass Frankfurt Tore erzielen musste und Ballbesitz brauchte. Da es am Draw gegen die schnellen und großen Kölnerinnen nicht so recht klappen wollte, stand Frankfurt mit dem Rücken an der Wand und musste Druck in der Defense machen, um den Ball zu erobern. Leider kreierte das viel offenen Raum für das schnelle Kölner Passspiel und gab den  Gegnerinnen die Möglichkeit für drei weitere Tore in den letzten Minuten. Trotz einer schönen Einzelaktion von Penelope Pennoyer zum 5:11, musste sich Frankfurt am Ende mit 5:12 geschlagen geben. Etwas unzufrieden, sowohl mit individuellen Leistungen als auch der Team-Performance, fuhren die Damen dann wieder nach Hause.

Umso mehr war der Ehrgeiz geweckt, es am folgenden Tag beim Heimspiel gegen die Damen aus Aachen besser zu machen. Trotz etwas müder Beinchen startete Frankfurt hier stark und selbstbewusst in die Partie. Obwohl das Spiel im Frühjahr nur knapp mit 9:8 an Frankfurt ging, zeigten die Damen vom SC80 keinerlei Nervosität im ersten Quarter und spielten sich einen klaren Vorsprung von 5:1 raus. Im zweiten Quarter ließ das Tempo etwas nach, doch auch dies ging mit 2:1 an Frankfurt. Im dritten Quarter zeigte die Heimmannschaft noch einmal, was sie in petto hatte und baute mit 5:2 den Vorsprung weiter aus. Im letzten Quarter schließlich drehte Aachen noch einmal ordentlich auf und ertappte die Frankfurter Defense einige Male auf dem falschen Fuß. Ob es nun der Müdigkeit vom Vortag, dem unbedingten Siegeswillen oder doch dem Flow aus dem wesentlich körperbetonteren Spiel gegen Köln am Vortag geschuldet war – jedenfalls schien Frankfurt im letzten Quarter einige Male den Unmut des Schiedsrichtergespanns auf sich zu ziehen, was unnötige Ballverluste auf Seiten der Frankfurter und gute Vorteilssituationen für Aachen bedeutete, die diese auch noch einmal konsequent verwandelten. Zwar war an keiner Stelle der Frankfurter Vorsprung gefährdet, doch Aachen zeigte noch einmal deutlich, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Mit einem klaren 14:7-Sieg können die Frankfurter Damen sich nun in die Winterpause verabschieden. Zwar haben sie sich über die letzten Monate bereits enorm gesteigert – doch das Ende der Fahnenstange ist bei weitem noch nicht erreicht. Wir freuen uns schon jetzt darauf, über den Winter weiter als Team zu wachsen und in der Rückrunde im Frühjahr wieder alles zu geben!

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