Liebe 80er,
Ein Jahr nach der Bronzemedaille bei den letzten Deutschen Meisterschaft, welche die erste Medaille seit Ewigkeiten war, ging es für die ersten Damen des 1880 darum, sich auf dem Treppchen hochzuarbeiten. Klares Ziel: Finaleinzug und Meisterschaft. Als Tabellenzweite der Südliga warteten jedoch die Tabellenersten aus Hamburg im Halbfinale. Das Team aus Hamburg war im vergleich zum Vorjahr deutlich geschwächt und so war die Zuversicht groß, das Rematch des letzten Halbfinals für sich zu entscheiden. Kurz nach Anpfiff geht Hamburg in Führung, es Folgen aber zwei schnelle Tore für den 1880.
Die Damen des HTHC lass dies aber nicht so stehen, gleich dreimal hintereinander trifft die selbe Spielerin. Zur Halbzeit steht es schließlich 3:4. Frankfurt merkt, im Spiel ist alles drin. Hamburg kommt aber besser aus der Pause zurück, erneute zwei Tore. Dann zwei Tore für Frankfurt. Das Spiel ist gegen Ende sehr hitzig, ein hin und her. Die Frankfurterinnen schaffen es, gegen Ende der regulären Spielzeit die ständigen Rückstände aufzuholen und es wird mit einem Spielstand von 7:7 abgepfiffen. Verlängerung. Allerdings bedeutet das “sudden Death”. Das nächste Tor entscheidet über den Finaleinzug. Beide Teams tuen sich schwer, vergeben Chancen. So geht es viele Male in beide Richtungen.
Am Ende erzielt Hamburg in der dritten Periode der Nachspielzeit das Tor und steht damit im Finale. Eine große Enttäuschung für die Frankfurterinnen, die nur ein einziges Tor entfernt waren, endlich einmal um die Goldmedaille zu spielen. Aber: Die Hamburgerinnen gewannen am nächsten Tag das Finale. Man kann also mächtig stolz sein, so gegen die Meisterinnen gespielt zu haben. Und lange darf auch nicht bedauert werden: am nächsten Morgen steht direkt das Spiel um die Bronze Medaille an.
Gegen die Mannschaft des BHC aus Berlin durfte am nächsten Morgen ordentlich früh gespielt werden. Es ist klar: das Spiel muss gewonnen werden. Die Berlinerinnen sind aber hungrig auf eine erste Medaille, spielen aggressiv und physisch. Die Frankfurterinnen als eigentliche Favoritinnen tuen sich schwer. Sie lassen es den Gegnerinnen immer wieder zu, aufzuholen. Zur Hälfte steht es 6:4. Jetzt geht es darum, die Führung auszubauen. Allerdings klappt dies so nicht ganz. Der BHC lässt sich nicht unterkriegen, eine Minute vor Schluss schließen sie noch den Anschlusstreffer, es steht mittlerweile 9:8.
Aber auf Anweisungen des Coaches Kieran Pegrum Milner, gelingt es, den Ball die letze Minute zu bewahren und den Spielstand zu halten. Verdientes Ergebnis: Bronze.
Das Turnier ist zwar nicht ganz so verlaufen, wie gewünscht, allerdings hat sich die Mannschaft zum Vorjahr enorm gesteigert, 2025 verlorenen sie das Halbfinale mit 16:2. Stolz ist also allemal angebracht, es geht bergauf für die ersten Damen. Und in wenigen Wochen schon dürfen sich sich bei den nächsten Endrunden unter Beweis stellen, die Sixes DM in Köln wartet schon. Und das Team möchte sich endlich mit einem Sieg im Halbfinale belohnen.
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